Schülerinnen und Schüler

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Planspiel "Energiewende vor Ort"

Schulzentrum allgemein

Am 27.6.2023 trafen sich alle Neuntklässler*innen und einige Zehntklässler des Schulzentrums Oberes Elztal im Haus des Gastes in Elzach. Auch Bürgermeister Roland Tibi war mit dabei...

Am 27.6.2023 trafen sich alle Neuntklässler*innen und einige Zehntklässler (letztere nahmen freiwillig teil, obschon die Prüfungen bereits absolviert wurden!) des Schulzentrums Oberes Elztal im Haus des Gastes in Elzach. Für diesen Tag war ein umfangreiches Planspiel zum übergeordneten Thema „Energiewende vor Ort“ vorgesehen.

Das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Vorhaben ist Teil des Förderprogramms „Klimaschutz Plus“, das speziell für Jugendliche konzipiert wurde und momentan eine Pilotphase durchläuft. Das Ziel dieser Idee besteht darin, junge Erwachsene (15- und 16-Jährige) für die Belange regionaler Politik zu sensibilisieren. Organisiert wurde das Projekt von Udo Wenzl, der bei Themen der Kommunalpolitik berät, außerdem waren Philipp Oswald, Klimaschutzmanager des Landkreises Emmendingen, Jacob Crone als Moderator und Vertreter*innen des SOE (Lehrkräfte/ Schulsozialarbeit) vor Ort. Wenzl hatte im Vorfeld zwei mögliche Schulen ausgesucht, die infrage kämen, eine davon die in Elzach.  

Zu Beginn der Veranstaltung hatte Bürgermeister Roland Tibi eine Einführung in das Sujet gegeben, auf dass die Jugendlichen einen ersten Eindruck erlangten, womit sich Klimapolitik und Stadtentwicklung überhaupt beschäftigen. Und dann ging es schon ans Arbeiten. Den äußeren Rahmen des Planspiels bildete der fiktive Ort „Weitingen“ Alle Schüler*innen wurden in Gruppen eingeteilt, die jeweils einen bestimmten Teil einer Gemeinde repräsentierten, zum Beispiel „Gewerbe und Handwerk“, „Glaubensgemeinschaften“, „Stammtischrunde“, „Friday for future“, „Bauernverband“, „Gemeinderat“. Jede dieser Einheiten war beauftragt worden, eine bestimmte Ansicht zu vertreten und für diese Seite Argumente zu finden. Inwieweit prallen beispielsweise der Bauernverband und die Aktivisten von Friday for future aufeinander? Welche unterschiedlichen Positionen müssen berücksichtigt werden? Wer hat welche Sorgen? Und, nicht zuletzt, wie sollen die Vorhaben bezahlt werden? Die Schüler*innen diskutierten zunächst in ihren Kleingruppen, um sich dann, ähnlich einer echten Bürgerversammlung, mit den verschiedenen Parteien auseinanderzusetzen und sich für ihre Position zu engagieren.

Das Feedback später war geteilt. Zwar zeigten sich die meisten Jugendlichen begeistert von der Durchführung eines solchen Planspiels, doch monierten sie, dass sie im Anfangsstadium nicht genug Informationen bekommen hätten, um ihre Rollen besser auszuführen, denn die kommunalen Klimaschutzprozesse sind normalerweise nicht Teil eines Neuntklässler-Themenkreises. Von daher wäre ein wenig mehr Hilfestellung im Vorfeld sinnvoll gewesen. Außerdem hätten einige Teilnehmer*innen gerne die eigene Meinung zum Thema Klimawandel und Energiewende vertreten, statt in eine vorgegebene Rolle zu schlüpfen. Von Seiten der Organisatoren wurde kritisiert, dass sich einige Schüler*innen nur mäßig interessiert zeigten und die Abläufe teilweise massiv störten. Nichtsdestotrotz übrigens resümierten die Teilnehmer*innen die Projektidee grundsätzlich als sehr interessant und lehrreich.