Schülerinnen und Schüler

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Spielkisten-Projekt

Soziales Engagement am SOE

Spielkisten-Projekt

 

Auf Seiten der SMV des Schulzentrums Oberes Elztal in Elzach kam schon vor Längerem der Wunsch auf, dass man sich sozial engagieren wollte - in diesem Fall, um geflüchtete Familien in der Region zu unterstützen. Vor allem Kinder leiden unter der Situation. Weil sie zudem kaum etwas besitzen, entwickelten die Schüler*innen die Idee, dass man Kisten zusammenstellen wollte, die mit unterschiedlichen Spielmöglichkeiten, wohlweislich für Drinnen und Draußen, gefüllt wurden. Dazu gehörten etwa Lego, Stelzen oder Uno, weil hier kaum Deutschkenntnisse erforderlich sind und das Projekt eben dem Zweck dienen sollte, dass auch solche Kinder Ablenkung erfahren würden, denen die Sprache Deutsch noch fremd ist. Dann ging es ans Spendensammeln und an dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei Frau Müller-Gärtner, die als Pfarrerin der evangelischen Kirche dazu beigetragen hatte, dass Spenden von 300 Euro zusammenkamen. Die Schülerinnen Annika Joos und Pia Schätzle brachten die Boxen für eine langfristigere Aufbewahrung und damit die Kinder regelmäßig auf die Spiele zugreifen können, nach Winden zu den Geflüchteten-Unterkünften. Dort wurden die Boxen von den Caritas-Mitarbeiterinnen Sandra Schätzle, Burçin Petre und Susanne Kissler in Empfang genommen, die sich im Namen der Familien bedankten. Beim ersten Treffen in Niederwinden wurde deutlich, dass die Freude überwältigend war, denn die Kinder stürzten sich regelrecht auf die ihnen angebotenen Spielemöglichkeiten. Auch ihre Verwandten schienen besonders bewegt über diese unbürokratische Form der Hilfe – Ablenkung gibt es wahrlich zu wenig, denn vielleicht ist den meisten von uns nicht klar, wie spartanisch vor allem die Container eingerichtet sind und dass Familien, die dort leben, nur wenig Platz haben, und die Kinder bis heute kein eigenes Spielzeug besitzen. Die Elzacher Schülerinnen zumindest waren geschockt – kurzum: Sicherlich sind die Spenden an der richtigen Stelle gelandet und vielleicht lassen sich in Zukunft weitere Ideen wie diese realisieren.

 

Sonja Wessel